Zentrum für Ästhetische Bildung
Ein Zentrum für Ästhetische Bildung an der Universität Würzburg für Vernetzungsmöglichkeiten ästhetischer Ausdrucksformen
Ästhetische Bildungsansätze der Kunstpädagogik der Universität Würzburg spielen mit drei Übergangszeiten :
- Vom sinnlichen Eindruck im Projekt-Tage-Buch
- über das Körper-bezogene ästhetische Objekt
- zum symbolischen Ausdruck in multimedialer Performance
(Vgl. R.Goetz, Kunst-pädagogische Forschungsansätze und ihre Implikationen für die kunstpädagogische Praxis.Konzeptionelle Überlegungen und Handlungsmodelle für den Kunstunterricht. In:F.Sauter/W.Schneider/G.Büttner: Schulwirklichkeit und Wissenschaft.Hamburg 2003).
In einer Arbeitsatmosphäre des experimentellen Übergangs bilden diese offenen Gestaltungsfelder die Grundlage für ästhetische Interessenprojekte an der Universität und für interessen-differenzierten projekt-orientierten Kunstunterricht an unseren Modellschulen.Die aus diesen kunst-nahen Vermittlungsformen resultierenden bildungstheoretischen Fragestellungen fließen ein in die Konzeption eines zukünftigen Zentrums für Ästhetische Bildung (ZÄB). Insofern werden bildnerische Kombinationsmöglichkeiten weiter intensiviert , indem z.B. Lichtinszenierungen und Klangeinspielungen hinzutreten.
Unterschiedliche Bedeutungs- und Gestaltungsebenen werden so verknüpft ,dass sich kreative Felder der Wechselwirkung ergeben: mannigfaltige Bildsprachen erproben ihre Diskurs - und Interaktionsmöglichkeiten bis hin zu einer gemeinsam geschaffenen Gesamtform als Performance oder als Bildertheater.Die anfangs genannten dreiteiligen Projekte versuchen mit der Vielfalt ihrer Ausdrucksphänomene “alte” und “neue” bildnerische Gattungen zusammenzuführen , um den technologischen Zwiespalt zwischen ihnen durch erforschende , gestaltende und sinn- stiftende Fantasie zu überbrücken. Das Zentrum für Ästhetische Bildung liefert demnach keine fertigen kunstdidaktischen Entwürfe,sondern versteht sich als “ZUKUNFTsWERKSTATT” für plural verfaßte Wahrnehmungs - und Gestaltungsweisen (Vgl.R.Goetz,Neue Perspektiven im Werkstattdenken,.In: WerkundZeit,Frankfurt/M.4/1992 und 2/1991).
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