Performance zu »gelebten Beziehungen zwischen Verstrickung und Lösung«
| 15. Juli 2010 |
| 21:00 |

Bild: Performance-Übung Katharina Pfeifer
Zum 30-jährigen Jubiläum des AWO-Frauenhauses gibt es von Seiten Kunstpädagogik-Studierender der Universität Würzburg einen engagierten Beitrag. Von den Studierenden wird die für das Frauenhaus wesentliche Thematik des »Abstand-Nehmens in Krisenzeiten« und »Nachdenkens über gelebte Beziehungen« in eine zeitgemäße Sprache der Kunst, eine Performance, übersetzt und in den öffentlichen Raum zurückgetragen.
Die Performance findet am Do., den 15. Juli, um 21 Uhr nahe des Alten Kranen statt und ruft zum „Zuschauen“ auf.
Eine Performance verbindet bildende und darstellende Kunst; sie ist eine körperliche Aufführung, die von der augenblicklichen Situation lebt. Damit schaffen die Studierenden einen Austragungsort vielseitiger Sichtweisen.
Durch die Verbindung zwischen Körper und Skulptur, Akustik, Licht und Installation wird ein interaktiver Handlungs- und imaginärer Erlebnisraum eröffnet. Auf einer Art Spielfeld werden die Figuren im eingeschränkten Bereich ihres Möglichen eine rhythmisierte Wandlung vollziehen – immer im Spannungsfeld von Auftakt und Rückhalt. Zwischen »Verstrickungen und Lösungen«, »Einengung und Abgrenzung« entstehen vielfältige Bezüge, die dazu einladen, Umgestaltungen vorzunehmen.
Kleinere Aktionen innerhalb der Stadt Würzburg werden bereits vor der Performance immer wieder die Aufmerksamkeit fordern und in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frauen der Stadt Würzburg auf die Aufführung neugierig machen.
am 17. Juni 20 Uhr in der Unterführung in Grombühl, wo sich Nürnberger-, Grombühler- und Schweinfurterstraße kreuzen
am 19.6. um 22.45 Uhr auf dem U & D – Festival
am 25.6. um 18.30 Uhr am Vierröhrenbrunnen
am 13.7. um 16 Uhr auf der Kilianimesse
Studierende: Anastasija Domme, Julia Herbert, Claudia Jentsch, Simone Matyssek, Julia Mayer, Florian Mosandl, Judith Pagay, Martin Schleicher, Elena Schwarz-Conzelmann.
Leitung: Maren Schüll, M.A.
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